Schöner Surfen: Internet ohne FCBäh

Manchmal ist es schon nicht einfach. Man möchte sich nur mal schnell über die neuesten Fußball-Ergebnisse informieren, die aktuellsten Späße unserer Löwchen verfolgen, oder einfach auch nur Online-Banking machen. und überall läuft man Gefahr, das Logo des MArktführers von der Seitenstraße in die Retina gebrannt zu bekommen.

Nicht schön.

Da ist mir eingefallen, dass es ja Software gibt, die dazu da ist. Dinge aus dem internet zu filtern, die man nicht sehen möchte. AdBlocker.

Aus beruflichen Gründen und aus Gründen der Fairenss verbietet sich mir ja eigentliczh der Einsatz solcher Technik. Man sollte nicht am Ast sägen, auf dem man sitzt und nicht die Hand, die einen füttert.

Also: AdBlocker sind böse und sollten nicht verwendet werden.

Aber: AdBlocker lassen sich auch so konfigurieren, dass sie das Leben schöner machen.

vorher

vorher

nachher

nachher

Tabelle in schön

Tabelle in schön

Ich werde den Filter noch etwas weiter bearbeiten und dann evtl. interressierten kreisen zur Verfügung stellen :-)

Präsidenten stürzen?

Morgen darf ich den Abend mit einer Reihe netter Mitmenschen – und mit ein paar nicht ganz so sympathischen Zeitgenossen – in Taufkirchen verbringen.
Ich bin nämlich Delegierter der Fussballabteilung des TSV München von 1860. Das heißt, eigentlich bin ich das nicht, denn wir Delegierten haben uns vor eineinhalb Jahren selbst abgeschafft.

Das sieht blos ein gewisser Herr Kirmaier anders.

Stimmen wir halt nochmal über die neue Satzung ab. Macht ja auch Spaß, so eine Demokratie.

Leider müssen wir auch eine Präsidenten bestätigen.
Und das ist für mich ein echtes Dilemma, wie ich vorhin schon bei der Dolly in der Bar erzählt habe:

Einerseits ist der Mann für mich als Präsident untragbar. Einen neuen Sonnenkönig braucht kein Mensch. Wehret den Anfängen und so. Und wenn wir ihn morgen bestätigen, wird er das als Votum für sich und seine Art ausschlachten.

Andererseits ist er auf einer für mich (auf jeden Fall moralisch) gültigen MV mit überwältigender Mehrheit gewählt worden. Ihn jetzt in einer illegitimen DV zu stürzen hätte schon ein übles G’schmäckle.
Und. wenn wir das Präsidium in der Kirmayer-Sache im Regen stehen lassen (incl. Haftung für e.V.-Ktam mit dem privatvermögen): Wer (außer dem Meidert) wäre denn bitte dann noch so dämlich, sich den Job mit nullkommanull Lebensqualität anzutun?

Insofern: Morgen Bestätigung mit dem klaren Hinweis an die ausgeladene Presse, dass das kein Votum für das präsidium, sondern nur ein Respektieren der stattgefundenen Mitgliederversammlung ist.

Hep, Du bekommst morgen meine Stimme nicht.

Ich bin Delegierter der Fußballabteilung des TSV München von 1860. Und als solcher habe ich die Freude und die Ehre, an einigen vereinspolitischen Entscheidungen mitwirken zu dürfen.
Zum voraussichtlich letzten mal wird das in dieser Form morgen, am 25. April 2013 in der Gaststätte Heide Vollm in Planegg sein. Denn da darf ich mich in meiner Rolle als Delegierter selbst abschaffen. Was ich auch gerne mache, denn ich finde, ein System, dass jedem engagierten und interessierten Mitglied gleiche Möglichkeiten der Partizipation einräumt, und nicht nur das Recht, alle paar Jahre einen Vertreter zu entsenden, ist ungleich demokratischer und damit besser, als dies in der gegenwärtigen Satzung geregelt ist. Dem neuen Satzungsentwurf werde ich also zustimmen (nur so als Vorbehalt gegen den Einwand, ich wäre ja prinzipiell und immer gegen alles. Renitenzlöwe und so.)

Nach dem Rücktritt von Dieter Schneider wurde ja bekanntlich Hep Monatzeder vom Aufsichtsrat zum präsidenten des Vereins bestellt. Und laut Satzung muss er sich von den Delegierten in seinem Amt bestätigen lassen.

Ich werde Hep Monatzeder nicht bestätigen.

Und das hat ganz bestimmt nichts damit zu tun, dass ich mich erpressen und einschüchtern lassen würde, wie die TZ vermutet. Vielmehr hat Hep Monatzeder in den letzten Wochen seit seinem Amtsantritt mit seinem Konfrontationskurs gegenüber dem Investor bei mir einige Pluspunkte Sammeln können. Und ich erwarte von JEDEM, der Präsident des TSV 1860 werden möchte, dass er in erster Linie die Interessen des Vereins vertritt, und nicht diejenigen des Typen der Geld in die ausgelagerte Profiabteilung „investiert“ hat.

AAAAAABER:

Hep Monatzeder war bei so gut wie allen richtungsweisenden Fehlentscheidungen der letzten 15 Jahre im Aufsichtsrat des TSV 1860 und hat – genau so wie der Rest der Aufsichtsratsmitglieder – flächendeckend versagt. Sei es die Ausgliederung der Fußballabteilung und die Abtretung der Markenrechte an die KGaA, der Bau der Allianz Arena, und nicht zuletzt auch seine Haltung (und die seiner Partei) zum Sechzger Stadion im Stadtratswahlkampf 2008.

Nicht zuletzt war sein Auftreten bei der Informationsveranstaltung uns Delegierten gegenüber so wenig glaubwürdig und seine „Vision“ für den Verein so wenig tragfähig, dass es für mich nur eine Wahl geben kann:

Hep, Du bekommst morgen meine Stimme nicht.

Wie’s dann weitergeht?

Keine Ahnung – es bleibt spannend…

Die neue Struktur des TSV 1860 nach dem Verkauf

Aus der heutigen Süddeutschen Zeitung.

Ich lasse das soweit mal unkommentiert, jedoch fehlt in der Darstellung die Tatsache, dass Ismaik neben den 49% stimmberechtigten Anteiken noch 11% nicht-stimmberechtigte Anteile besitzt. Sollten DFL/DFB die 50+1-Regel kippen, ist der liebe Herr Investor auch rechtlich der Herrr an der Grünwalder Straße.

Mahlzeit.

Gerettet

„Der TSV München von 1860 ist vorübergehend – und ich betone vorübergehend – gerettet. Der Verkauf der Anteile an einen Investor war alternativlos. Wir verstehen den Beitrag des Investors zur Liquidität als Brückentechnologie, weil heute rückgratschonende Alternativen noch nicht ausreichend verfügbar sind.“