Aus gegebenem Anlass II


Glückwunsch an Lewis Hamilton, dieser Blog hat aber nichts mit der Formel 1 zu tun.

Gruß an die Google-Sucher dieser Welt.

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Service-Offensive bei der Telekom?

was mir in den letzten 20 Stunden passiert ist, würde ich, erzählte es mir ein Bekannter, ins Reich der Fabeln und Urbanen Mythen verweisen.

Was war passiert: Mein Telefonanschluss (analog, bei der Telekom. Jaja, ich weiß…) war defekt. Mir war’s ja gar nicht aufgefallen, habe ich in den letzten Jahren ja nur etwa drei Einheiten über diesen Anschluss vertelefoniert. Nur meine Mutter beschwerte sich am Sonntag, dass ich nie ans Telefon gehen würde. Ich hab das zu dem Zeitpunkt noch auf ihren VoIP-Anschluss geschoben. Zumal mein DSL tadellos funktioniert.
Auf jeden Fall ergab eine genaue Prüfung: Telefon wirklich tot. An keiner der 4 (sic!) Telefondosen in der Wohnung auch nur das geringste (Frei-)Zeichen.

Nachdem ich nicht gerne telefoniere, mein Telefon sowieso kaputt war, und ich kein Geld für einen Handy-Anruf bei der Störungsstelle ausgeben wollte:
online eine Störungsmeldung ausgefüllt, meine Mobilnummer hinterlassen, mit dem Hinweis, ich sei dort die nächsten zwei Stunden erreichbar.
1,5 Stunden später: das Handy klingelt, ein freundlicher (!) Mitarbeiter des T-Com-Callcenters vereinbart einen Handwerker-Termin für den nächsten (!) Nachmittag.

Heute morgen dann der Anruf des Technikers: Ob es mir was ausmache, wenn er ein paar Stunden früher (!) käme?

Eine halbe Stunde später war das Problem behoben – was mir auch noch mal per SMS von der T-Com mitgeteilt wurde.

Jetzt kann Mama mich wieder erreichen – und ich bin immer noch verwundert über den Service des Rosa Riesen.
Respect.

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Daten-Exhibitionismus im Web(2.0)

Gerade habe ich mich noch gefragt, wie viele Accounts, Profile und Identitäten ich schon im Netz habe (schließlich muss ich mich ja schon aus rein beruflichen Gründen bei jedem neuen Web 2.0-Mist anmelden…), da stolpere ich über einen wundervollen neuen Web-Service aus den USA (?):

23andMe – the first personal Genome Service

aha.

und weiter:

unlock the secrets of your DNA. Today.

Soweit so seltsam. Könnte ja irgend eine kabalistische Spaß-Seite sein, die aus dem Namen deines ersten Haustieres und deinem Einschulungsdatum eine Persönlichkeitsanalyse erstellt – das ganze natürlich mit Community-Funktionen, Votings und Google-Maps-Mashup.
Aber weit gefehlt.
Die Betreiber dieser Website bieten an, für nur 999$ (eigentlich geschenkt, oder? Warum probier ich das nicht einfach mal aus???) meine DNA zu analysieren, in eine Datenbank zu schreiben und alle möglichen „wissenschaftlichen“ Analysen zu veranstalten.
Wäre ich ein verurteilter Sexualstraftäter bekäme ich diesen Service auf Staatskosten.

Und da kommen wir auch schon zum Problem:
Es reicht ja nicht aus, dass Millionen von Internet-Nutzern (und ich nehme mich da nicht aus – schließlich ist dieses Blog hier ja auch öffentlich…) sich tagtäglich online entblättern – sei es über ein Profil in Facebook, MySpace oder den lokalisten, nein: Sie schreiben Blogs, veröffentlichen ihre privaten Katzenfotos in Flickr, Networken über Xing und verhökern ihren Hausstand über eBay. Wozu das führen kann, kann man sich anschauen, wenn man einfach mal seinen Namen in Google oder eine der neuen „Personensuchmaschinen“ wie Yasni eingibt. Oder sich über Reputationsmanagement Gedanken macht.
Jetzt sind scheinbar Menschen bereit, ihre DNA einer Firma anzuvertrauen, ohne wirklich zu wissen, was die damit anstellt. Schließlich wäre meine Krankenkasse sicher auch interessiert an meinem Genom – um zu erfahren, ob ich ein erhöhtes Krebsrisiko habe. Und vielleicht wäre es irgendwann einmal für die Behörden von Interesse, ob und in welchem Prozentsatz ich arabisches Blut in den Adern habe?

Schöne Neue Welt? Gott sei Dank muss man ja nicht bei jedem Schmarrn mitmachen.

UPDATE 19:30
Jetzt sehe ich gerade, dass Google sich an 23andme beteiligt hat. Macht’s nicht besser…

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Wir haben’s doch immer schon gewußt

Der Kini ist ermordet worden!

Und wenn’s Spiegel ONLINE schreibt, ist es ja quasi bewiesen und offiziell!

Update 7.11.:
Und heute macht die tz mit dem Thema auf


Die Auflösung übrigens:

Doch wer soll hinter Ludwigs Ermordung gesteckt haben? Professor Wichmann: „Die preußenfreundliche Regierung, angeführt von Ministerpräsident von Lutz, die Ludwig II. für verrückt erklären ließ.“ Die habe verhindern wollen, dass die patriotisch- konservative Mehrheit im Landtag weiter Gelder für Ludwigs Schlösserbau zur Verfügung stellt…

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Für alle, denen twitter zu schnell ist…

dawdlr

I’ve tried to make dawdlr way slower than twitter. I reckon most people I know twitter about twice a day, so dawdlr is going to update twice a year. To try and get people to say what they’re doing, you know, more generally.

Entschleunigung jetzt!

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