Manchmal gewinnt doch das Gute.

Austria Salzburg nimmt Rache und schlägt die kleinen Dosen mit 2:1

Ein Sieg für die Ewigkeit„, wie die Austria-Homepage titelt. Und angesichts der Geschichte der Austria ist das auch nicht zu hoch gegriffen.

Wie die Violett-weißen sich nach Abpfiff gefühlt haben müssen, kann ich mir ungefähr vorstellen, wenn ich an Thomas Riedl denke, oder an den Amateure-Derbysieg 2007.

Eat this, Mateschitz!

Ganz modern und dem Erfolg verpflichtet

Kaum bin ich in dem Glauben, mein Verein meine Firma würde von herz-, hirn- und vaterlandslosen Gesellen geführt, da schießt der Vermieter aus der Seitenstraße mal wieder den Vogel ab.

Aber Hauptsache, man kann im Fernsehen zuschauen, wie sie die Champions League den UEFA-Cup gewinnen. Jeder Club bekommt die Fans, die er verdient.

UPDATE 2. April:

Nachdem die Abendzeitung den Artikel nicht mehr auf ihrer Website hat hier nochmal zum Nachlesen als Screenshot:

Die Kicker-Könige von Süddeutschland

sind wir gestern wohl nicht geworden.

trotz unglaublichen Engagements und bester Haltungsnoten mussten wir uns gleich im ersten Vorrundenspiel zum 4. Münchner Mediencup von sueddeutsche.de dem späteren Siegerteam mit 5:4 geschlagen geben. Der entscheidende Treffer fiel in der Schlussekunde. Hmpf.


Folgerichtig haben wir komplett demoralisiert dann die beiden weiteren vorrundenspiele (gegen Mädchen!!!!) auch noch haushoch verloren und sind im Achtelfinale gegen den späteren Vizemeister rausgeflogen.

Vorteil: Früher zum Freibier. hehe.

K.O. für die Kultstätten?

Christoph Biermann in Spiegel Online über Umbau, Ausbau, Neubau von traditionsreichen Fußballstadien:

Leider nur eine reine Aufzählung der Stadien (Chance vertan, Herr Biermann…), denen es im derzeitigen Arena- und Modernisierungswahn demnächst an den Kragen gehen wird. Die Hafenstraße in Essen, die Bremer Brücke, den Tivoli oder auch das Millerntor wird man wohl bald nicht mehr wiedererkennen.
es bleibt zu befürchten, dass auch dort dann 08/15-Einheitsarenen mit Logen und VIP-Gedöns stehen, die dann den „Wettbewerbsvorteil“ für den jeweiligen Verein sichern.
Tradition, Kultur und Flair werden wohl weiter den Bach runtergehen.
Bleibt zu hoffen, dass das Grünwalder Stadion noch lange als lebendiges Denkmal für Fußballkultur erhalten bleibt.