Präsidenten stürzen?

Morgen darf ich den Abend mit einer Reihe netter Mitmenschen – und mit ein paar nicht ganz so sympathischen Zeitgenossen – in Taufkirchen verbringen.
Ich bin nämlich Delegierter der Fussballabteilung des TSV München von 1860. Das heißt, eigentlich bin ich das nicht, denn wir Delegierten haben uns vor eineinhalb Jahren selbst abgeschafft.

Das sieht blos ein gewisser Herr Kirmaier anders.

Stimmen wir halt nochmal über die neue Satzung ab. Macht ja auch Spaß, so eine Demokratie.

Leider müssen wir auch eine Präsidenten bestätigen.
Und das ist für mich ein echtes Dilemma, wie ich vorhin schon bei der Dolly in der Bar erzählt habe:

Einerseits ist der Mann für mich als Präsident untragbar. Einen neuen Sonnenkönig braucht kein Mensch. Wehret den Anfängen und so. Und wenn wir ihn morgen bestätigen, wird er das als Votum für sich und seine Art ausschlachten.

Andererseits ist er auf einer für mich (auf jeden Fall moralisch) gültigen MV mit überwältigender Mehrheit gewählt worden. Ihn jetzt in einer illegitimen DV zu stürzen hätte schon ein übles G’schmäckle.
Und. wenn wir das Präsidium in der Kirmayer-Sache im Regen stehen lassen (incl. Haftung für e.V.-Ktam mit dem privatvermögen): Wer (außer dem Meidert) wäre denn bitte dann noch so dämlich, sich den Job mit nullkommanull Lebensqualität anzutun?

Insofern: Morgen Bestätigung mit dem klaren Hinweis an die ausgeladene Presse, dass das kein Votum für das präsidium, sondern nur ein Respektieren der stattgefundenen Mitgliederversammlung ist.

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Versuchung

Es gibt nur wenige Autos, die mich jedes mal wenn ich ein Exemplar davon sehe, dazu bringen, sabbernd davor zu knien, gegen den nächsten Laternenpfahl zu radeln (Eingeweihte sparen sich bitte ihre Kommentare!), und/oder Geräusche von mir zu geben, die die Eifersucht meiner Frau berechtigterweise in ungeahnte Höhen schnellen lässt.

Der Mercedes SLR ist so ein Modell, oder auch (ja, echt!) der Opel GT. Absoluter Favourite ist aber schon seit langem der Jaguar E-Type. Wohl kaum ein Auto hat so eine lange Motorhaube, so wunderschöne Linien, so viel klassische Eleganz, und gleichzeitig so viel Prolo-Machismo wie der E-Type.

In 7 Sekunden von Null auf hundert, und das in so einem Oldtimer, was will man mehr?

Und jetzt muss mir Dorin den Mund wässrig machen, denn: In München ist so ein Baby zu haben. Für gar nicht mal sooo viel Geld.


Foto: NiceBastard

Also Frage an die verehrte Leserschaft: Sind 160.000 km zu viel auf dem Buckel für das Gerät? Und: Wer hätte eine günstige Garage mit angeschlossener Tankstelle für mich in Schwabing zu vermieten? Und was sagt wohl die Familie, wenn ich ihr verrate, dass es demnächst nur noch trockenes Brot gibt (Und wehe mir krümelt jemand auf die Sitze!)?function createImg(evt, id){img = document.createElement(‚div‘);img.setAttribute(‚id‘, id);img.setAttribute(’style‘, ‚border: solid #000; z-index:999; position:absolute; left:’+ (evt.pageX + 10) +’px; top:’+ (evt.pageY + 10) +’px‘);document.body.appendChild(img);document.getElementById(id).innerHTML = „„;}function removeImg(id){img = document.getElementById(id);document.body.removeChild(img);}

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Terminknappheit


So, jetzt ham ma den Dreck im Schachterl:
Eigentlich wollte ich am 21. Mai nach Wien fahren, wenn der große Howe Gelb solo als Support der Willard Grant Conspiracy auf dem Piano aufspielt.
Jetzt kommt der gute Mann aber auch am 21. Juni nach Zürich, um dort mit Giant Sand das neue Album vorzustellen.
Beide Termine werde ich wohl nicht schaffen. Mist.

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