Auch die Bayernpartei ist für den Erhalt des Sechzger Stadions


Sie tragen zwar den falschen Verein im Namen, haben aber das richtige Wappentier: Die Bayernpartei.
Heute hat sich der Münchner Ortsverband deutlich für den Erhalt des Grünwalder Stadions ausgesprochen:

Ja zum Sechzger-Stadion!

In einem flammenden AppellStatement „pro Stadion“ stellen sie sich demonstrativ auf die Seite der Freunde des Sechz’ger Stadions (FDS), bestreiten, dass die Bausubstanz marode sei und loben die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Darüberhinaus fordernt die Bayernpartei eine langfristige Nutzungsstrategie

„(…) dieses Stadion ist ein Wahrzeichen des Fußballs in der Stadt und prägt ein ganzes Stadtviertel. Es wäre doch schade, wenn wir ein weiteres typisch Münchnerisches Bauwerk verlieren, nur, weil es in die Jahre gekommen ist. Die Frauenkirche ist schließlich auch nicht mehr die jüngste…“

So langsam ist für den geneigten Stadionaktivisten eine wählbare Partei jeder Couleur im Angebot: navh der Linkspartei, die den Stadionfreunden schon lange auch eine Plattform im Rathaus bieten, der FDP und seit neuestem auch der SPD (wenigstens in Persona Bürgermeisterin Strobl) spricht sich nun schon die vierte Partei deutlich für den langfristigen Erhalt des Sechzgers aus. Zudem stehen die Freien Wähler und die ÖDP dem Stadion positiv gegenüber.
Langsam positionieren sich CSU und Grüne/Rosa Liste mit ihrer Abrißforderung im Abseits (Ein weiteres mal, Seppi…).

Spannend wird auch die Wahlempfehlung, die die FDS wohl aussprechen werden. Ich habe mich noch nicht festgelegt, meine langjährige Treue zu den Grünen ist allerdings vorbei. Wichtig wird es sein, die Stadionbefürworter im Stadtrat zu stärken – glaubwürdig haben das bisher meiner Meinung nach nur die Linken und mit Abstrichen die FDP vorgetragen. Aber letztere gehen halt aus anderen Gründen gar nicht. Naja, ich hab ja noch ein bisschen Zeit, mich zu entscheiden.

Zu empfehlen übrigens auch der Beitrag zum Thema im löwenblog! Updaten, Jungs ;-)

Flattr this!

Siehst Du, Seppi, so wird das gemacht!

Wenn rechtspopulistisch, dann schon gleich richtig, lieber Seppi! Du und RoKo können sich von diesem Kandidaten bei der Hamburger Bürgerschaftswahl schon noch ein großes Scheibchen abschneiden!

Und hier noch was für die Rauchverbotgegner unter uns: FDP wählen! Das ist die Stimme der Freiheit! *hust*
Pop, pop, pop, Populismus…

Update 4. Februar:
Jetzt gibt’s auch bei Nico Lumma Hamburger Wahlplakat-Rezensionen.

Flattr this!

„An der Grünwalder Straße“

Werner Lorant lässt uns wohl noch lange nicht los. Er hat zwar das Löwen-Volk nicht ganz so traumatisiert und ins Verderben geführt, wie sein kogenialer Männerfreund KHW, aber beschäftigen wird der Werner uns noch lange und wir verfolgen mit Freude seine Erfolge als Trainer in nah und fern.

Jetzt erreicht die Löwen-Schar aus dem fernen London ein literarisches Selbstportrait – geschrieben von Ronald Reng, der auch den Roman „Der Traumhüter“ verfasst hat – und in dem Lorant einen zentralen Platz einnimmt.

Die Frisur des Trainers sitzt, als er hereinkommt, auch nach anderthalbstündigem Sport fest wie ein Helm auf dem Kopf, silbernes, aufgetürmtes und von Unmengen Haarspray domestiziertes Haar. Er denkt, er könnte es gut beschreiben, wie eine Schiffswand in stürmischer See, macht sich aber keine Notizen.
„Kaffee!“, brüllt der Trainer. Die Wirtin bringt ihm einen Espresso. Der Trainer schüttet Zucker in die Tasse. Als der Kaffee überläuft, nimmt es der Trainer als Zeichen, dass der Espresso süß genug ist.
„So, meine Herren!“, brüllt der Trainer.

Der Text fängt sehr schön die Stimmung am Trainingsplatz und im Löwenstüberl ein. Und manche Dinge haben sich nicht verändert, seit Lorant und Reng nicht mehr beim TSV sind:

An einem Tisch mit dem Metallschildchen Stammtisch sitzen bereits zwei Boulevardreporter. Einer, Marius mit Namen, trägt eine schwarze Fliegerjacke und, gegen das Lampenlicht des schummrigen Löwenstüberls, eine Sonnebrille. Er schätzt Marius auf fünfzig. An seine Fliegerjacke hat er einen Anstecker geheftet, darauf steht: „Fuck me and marry me young.“ Der andere Boulevardreporter, Herbert, hat ein Leberkäsbrötchen gegessen. Sein Pullover ist jedenfalls voller Senfflecken. Er hat die Frisur eines Jungen, dem die Mutter einen Topf aufgesetzt und ihm dann die Haare geschnitten hat. Er schätzt Herbert auf 51. Er wiegt zirka 120 Kilogramm.

Der komplette Text findet sich in der Löwen-Bar.

Bildnachweis

Flattr this!

Zocken mit der DFL

Es war der 8. Juli 2007. Just hatte die DFL den Rahmenterminkalender für die zweite Bundesliga, Saison 07/08 veröffentlicht, als sich ein paar Jungs aus münchen dachten, man könne ja den Aufstieg des FC St. Pauli dazu nutzen, mit dem TSV und einem entsprechendem blauen Mob mal wieder in Hamburg einzufallen. Klingt ja auch spaßig. Drei Tage Zwei Nächte mit ein paar Jungs den Kiez unsicher machen und nebenbei noch Fußball schauen – Herz, was willst du mehr?
Flugs wurden die günstigsten Flugverbindungen herausgesucht und man einigte sich darauf, am Freitag Nachmittag in Hamburg anzukommen und Sonntag Abend wieder abzufliegen.
Über die unwahrscheinliche Montags-Terminansetzung wurde noch geflachst(Lautern – Freiburg! Mainz – Offenbach!), Flüge gebucht (Air Berlin, ab 20 €) und Karten geordert.

Und heute veröffentlicht die DFL die Terminierung.
Shit.

Mal schauen, was die Leute von Air Berlin an Storno-Kosten nehmen…function createImg(evt, id){img = document.createElement(‚div‘);img.setAttribute(‚id‘, id);img.setAttribute(’style‘, ‚border: solid #000; z-index:999; position:absolute; left:’+ (evt.pageX + 10) +’px; top:’+ (evt.pageY + 10) +’px‘);document.body.appendChild(img);document.getElementById(id).innerHTML = „„;}function removeImg(id){img = document.getElementById(id);document.body.removeChild(img);}

Flattr this!

Wahlkampf geschmacklos

Unser „Gully Sepp“ Josef Schmid (ich habe berichtet…) wird imer geschmackloser – und hat sich wohl zum Ziel gesetzt, den „Hessen-Hitler“ (TITANIC) zu toppen.

Hier sein neuestes Wahlplakat:
Dort, wo im Original der zusammengeschlagene Schulrektor auf dem Bild wäre, steht übrigens:

„…damit Sie nicht der Nächste sind!“

Das Bild habe ich von seiner Wahlkampf-Homepage geklaut, die ich hier aber nicht verlinke, um ihm nicht auch noch zusätzlichen Traffic zu bescheren.

Bleibt nur zu hoffen, dass solch billiger und übler Populismus bei den Münchnern nicht zieht.

Via: hjs in der Bar

Update 14.1.:
Langsam fange ich an, den Seppi zu mögen. Er will nämlich gar nicht OB werden, sondern er ist in Wirklichkeit Kabarettist:
„Kriminelle EU-Bürger ausweisen!“

Flattr this!

Aktion X-Tausend – das Video

Manchmal bin ich wirklich etwas spät dran.
Seit Anfang Dezember habe ich die wirklich grandiose DVD zur Aktion X-Tausend, dem Spiel der Amateure des TSV 1860 gegen den Aufsteiger SV Wehen im Mai ’07, zuhause liegen und nehme mir in regelmäßigen Abständen vor, das Ding zu konvertieren und ins Netz zu stellen.
Und dann liest man mal ein bisschen im Löwenforum und bums – hat das schon jemand für mich erledigt.

Anklicken – Anschauen – Gänsehaut pur erleben.

Das Video gibt wirklich sehr gut die Stimmung an diesem denkwürdigen Mai-Tag wider, der nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, die Stimmung pro Sechzger zu drehen und den Stadtratsbeschluss zu kippen. Jeder, der nicht dabei war, weiß jetzt, was er verpasst hat. Ein echtes Fußball-Fest, eine deutliches Zeichen für den Erhalt des Sechzger Stadions und eine Demonstration dessen, was es heißt Löwe zu sein und 1860 zu leben.

Und in diesem Mai machen wir das Sechzger voll!
Übrigens: Die Stehhalle ist schon so gut wie ausverkauft. Vielleicht veranstalte ich demnächst mal eine kleine Verlosung eines Stehhallen-Tickets für XX-Tausend? Ich überleg’s mir…

Update 26. Februar:
Der Kraiburger hat noch einen schönen BR-bericht zu X-Tausend auf Youtube gefunden:

Flattr this!