Öffentlich-rechtlicher Qualitätsjournalismus?

Ganz aufschlussreicher Beitrag, der (seeeehr haarspalterisch und kleinlich) aufzeigt, wie unsauber recherchiert und manipulativ verdrehend Beiträge in öffentlich-rechtlichen Magazinsendungen sein können. Hier am Beispiel der sogenannten „Killerspiele“ und den Sendungen hartaberfair, Frontal21, Kontraste und Panorama.

Gefunden bei F!XMBR
Mehr infos unter: stigma-videospiele.de

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100 Gute Gründe

Liebe Denkmalschützer, Ewiggestrige, Stadiondärrarisdn und anderes blaublütiges Gesox!

Getreu dem alten CSU-Motto „Was die in Berlin können, können wir hier in münchen schon lange!“ rufe ich alle auf, eine Kampagne für unser Sechzger Stadion nach dem Vorbild der Aktion/Kampagne der B.Z. „Berlin braucht Tempelhof, weil…“ („100 rosinenbombige Gründe für den Erhalt des City-Airports“) durchzuführen.

100 Gründe fallen uns doch locker ein, oder?

München/Giesing braucht das Sechzger Stadion, weil…

ich fang mal an

…der Optimismus einen Bolzplatz braucht

In der Bar geht’s weiter…


Gefunden bei Stefan Niggemeier

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Gogol Bordello im Backstage Werk

Der gestrige Auftritt von Gogol Bordello im Backstage Werk war mal wieder eine nette Gelegenheit, gute Musik zu hören, Bier zu trinken – und Schlange zu stehen.
Gute Musik: Off-Beats mit Mitgröl-Melodien gibt’s ja wie Sand am Meer (vgl. die unsägliche und unnötige Armada der Irish-Folk-Punk-Bands…) Was Gogol Bordello aber machen, hat schon eine eigene Qualität. Prima Mucke zum Rumhüpfen (das machten die zahlreichen Teenies in der Halle seeeehr ausdauernd) und Bier trinken (das hab dann wiederum ich sehr ausdauernd gemacht).

Problem Schlangestehen: Scheinbar haben die Betreiber nicht damit gerechnet, dass Menschen bei diesem konzert auftauchen. Anders ist die Schlange vor der Gaderobe (ca. 30 Minuten Wartezeit) und an den Bierausgabestellen (nochmal mind. 20 Minuten – kein Wunder bei gerade einmal 2 Nasen pro Bar!) nicht zu erklären. Obwohl ich 45 Minuten vor Beginn des Hauptacts vor der Halle war, hatte ich doch immerhin schon beim fünften Song mein erstes Getränk in der Hand. Respekt.

trotzdem: Netter Abend!

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Daten-Exhibitionismus im Web(2.0)

Gerade habe ich mich noch gefragt, wie viele Accounts, Profile und Identitäten ich schon im Netz habe (schließlich muss ich mich ja schon aus rein beruflichen Gründen bei jedem neuen Web 2.0-Mist anmelden…), da stolpere ich über einen wundervollen neuen Web-Service aus den USA (?):

23andMe – the first personal Genome Service

aha.

und weiter:

unlock the secrets of your DNA. Today.

Soweit so seltsam. Könnte ja irgend eine kabalistische Spaß-Seite sein, die aus dem Namen deines ersten Haustieres und deinem Einschulungsdatum eine Persönlichkeitsanalyse erstellt – das ganze natürlich mit Community-Funktionen, Votings und Google-Maps-Mashup.
Aber weit gefehlt.
Die Betreiber dieser Website bieten an, für nur 999$ (eigentlich geschenkt, oder? Warum probier ich das nicht einfach mal aus???) meine DNA zu analysieren, in eine Datenbank zu schreiben und alle möglichen „wissenschaftlichen“ Analysen zu veranstalten.
Wäre ich ein verurteilter Sexualstraftäter bekäme ich diesen Service auf Staatskosten.

Und da kommen wir auch schon zum Problem:
Es reicht ja nicht aus, dass Millionen von Internet-Nutzern (und ich nehme mich da nicht aus – schließlich ist dieses Blog hier ja auch öffentlich…) sich tagtäglich online entblättern – sei es über ein Profil in Facebook, MySpace oder den lokalisten, nein: Sie schreiben Blogs, veröffentlichen ihre privaten Katzenfotos in Flickr, Networken über Xing und verhökern ihren Hausstand über eBay. Wozu das führen kann, kann man sich anschauen, wenn man einfach mal seinen Namen in Google oder eine der neuen „Personensuchmaschinen“ wie Yasni eingibt. Oder sich über Reputationsmanagement Gedanken macht.
Jetzt sind scheinbar Menschen bereit, ihre DNA einer Firma anzuvertrauen, ohne wirklich zu wissen, was die damit anstellt. Schließlich wäre meine Krankenkasse sicher auch interessiert an meinem Genom – um zu erfahren, ob ich ein erhöhtes Krebsrisiko habe. Und vielleicht wäre es irgendwann einmal für die Behörden von Interesse, ob und in welchem Prozentsatz ich arabisches Blut in den Adern habe?

Schöne Neue Welt? Gott sei Dank muss man ja nicht bei jedem Schmarrn mitmachen.

UPDATE 19:30
Jetzt sehe ich gerade, dass Google sich an 23andme beteiligt hat. Macht’s nicht besser…

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Wir haben’s doch immer schon gewußt

Der Kini ist ermordet worden!

Und wenn’s Spiegel ONLINE schreibt, ist es ja quasi bewiesen und offiziell!

Update 7.11.:
Und heute macht die tz mit dem Thema auf


Die Auflösung übrigens:

Doch wer soll hinter Ludwigs Ermordung gesteckt haben? Professor Wichmann: „Die preußenfreundliche Regierung, angeführt von Ministerpräsident von Lutz, die Ludwig II. für verrückt erklären ließ.“ Die habe verhindern wollen, dass die patriotisch- konservative Mehrheit im Landtag weiter Gelder für Ludwigs Schlösserbau zur Verfügung stellt…

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Die Kicker-Könige von Süddeutschland

sind wir gestern wohl nicht geworden.

trotz unglaublichen Engagements und bester Haltungsnoten mussten wir uns gleich im ersten Vorrundenspiel zum 4. Münchner Mediencup von sueddeutsche.de dem späteren Siegerteam mit 5:4 geschlagen geben. Der entscheidende Treffer fiel in der Schlussekunde. Hmpf.


Folgerichtig haben wir komplett demoralisiert dann die beiden weiteren vorrundenspiele (gegen Mädchen!!!!) auch noch haushoch verloren und sind im Achtelfinale gegen den späteren Vizemeister rausgeflogen.

Vorteil: Früher zum Freibier. hehe.

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