Dann veröffentlicht er mit proVISIONS das erste reguläre Giant Sand-Album seit 2004 und geht auf Tour. Das kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Und so hatte ich das Vergnügen, innerhalb von einer Woche zwei Konzerte zu sehen. Sonntag in Hamburg und gestern in München.
Beeindruckendend war in Hamburg zunächst mal die Location: das uebel&gefährlich ist im vierten Stock des gigantösen Hochbunkers am Heiliggeistfeld untergebracht und hat dadurch schon einen ganz eigentümlichen Charme.Entdeckung des Abends war für mich sicherlich der erste Support-Act: Sarah Blasko ist eine sehr sympathische Australierin, die wirklich schöne kleine Liedchen singt und dazu die Gitarre zupft.
Das Giant Sand-Set an dem Abend war eher ruhig, viel Howe-Piano-Jazz, der auch mal ein paar Minutren ohne Howe auskam, und enttäuschte eigentlich nur in einer recht lieblosen Uptempo-Version von "Shiver". Dafür gab's am Schluss noch neuen Stoff: "Better man than me" - ein schöner Blues-Kracher (Video vom Vorabend in Gent)

Donnerstag im Feierwerk war wirklich großartig. Der Saal war deutlich voller als in Hamburg, und Howe auch spürbar besser gelaunt. Das Set war schneller, Sarah Blasko sang eine wunderschöne Version von Cracklin Water, und Als letzte Zugabe gab's die Hits Shiver und Blue Marble Girl.
Ob Howes eigene Einschätzung zutrifft, kann ich nicht beurteilen. Für mich war's jedenfalls ein großer Abend!
best set ever got played and splayed here in munich tonight. we should absolutely quit now or never stop. cannot de cide. the end -howe

Und, Howe: nicht aufhören, kneifen gilt nicht!

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